Stadtmuseum Kassel

Die besondere Geometerie des
Zubaus, seine dreieckige Form,
mit spitz zulaufenden Winkeln
und schrägen Anschlüssen, wird
betont. Die Tragstruktur bleibt
sichtbar; die technischen Instal-
lationen liegen in Kassetten,
die zwischen ein Raster aus Sicht-
betonunterzügen flächenbündig
eingehängt werden.

Die Verbindung zwischen Altbau
und hofseitigem Zubau wird als
Zäsur interpretiert. Breite Licht-
schlitze, über die kontrolliert
natürliches Licht einfällt und mehr-
geschossige Zwischenräume
zeigen die ehemaligen rückseitigen
Fassaden, der Altbau wird aus
dem Zubau über Brücken
erschlossen.

Stadtmuseum Kassel

An der Nahtstelle zwischen Alt-
und Neubau wird eine über die
gesamte Gebäudehöhe einsehbare
Raumverbindung zwischen den
Ausstellungsebenen geschaffen.
Brücken führen in die Ausstel-
lungsräume des Zubaus. Podeste,
die in den Luftraum der Aus-
stellungsräume ragen, ermögli-
chen panoramaartige Einblicke.
Die unten in die Wände einge-
bundene Treppe „löst sich“ in
den oberen Geschossen von den
Wänden, wird zu einem eigen-
ständigen Raum.

Stadtmuseum Kassel

Dreieckförmiger Zubau aus ein-
gefärbtem Sichtbeton (Farbe
Sepia). Der Übergang zum Altbau
ist als verglaste Dachfläche ausge-
bildet. Durch einen senkrechten
Glasschlitz wird ein schmaler
Fassadenstreifen des Altbaus
freigelegt.

Stadtmuseum Kassel

Der anthrazitfarbige, mit Glas
verkleidete Leichtbau liegt
L-förmig auf dem durch Hohldielen
überdeckten weißen Altbau.
Ein hofseitiger Anbau enthält
Ausstellungsräume und eine -
zu den Ausstellungsgeschossen
hin offene – Treppenanlage,
die Zu- und Altbau erschließt.

Stadtmuseum Kassel

Arbeitsskizze: Vertikalräume
und Erschließung im dreieck-
förmigen Zubau.

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